Rhys Hibbert, Vater zweier Kinder, konnte dank einer bahnbrechenden Gehirnoperation in London sein Augenlicht bewahren. Er ist der erste Patient, der sich einer Operation mit Echtzeit-Unterstützung durch KI unterzog. Diese analysierte Endoskopbilder und führte die Chirurgen sicher durch die Operation, um Blutgefäße und Nerven zu umgehen.
Ein 11 mm großer, gutartiger Tumor an seiner Hirnanhangdrüse, der auf seine Sehnerven drückte, verursachte Sehverlust, Schwindel und Müdigkeit. Hibbert erklärte sich bereit, an dieser weltweit ersten Operation teilzunehmen, da er davon überzeugt ist, dass die Forschung von den Patienten abhängt.
Das KI-System, trainiert mit Hunderten von Operationsvideos, fungiert als „zweites Augenpaar“ und ermöglicht den Chirurgen gleichzeitig die volle Kontrolle. Das vom National Institute for Health Research und Google finanzierte Projekt wurde von der Regierung gelobt, die es als Beispiel für kontrollierte medizinische Innovation sieht.
Pascal Lemontel
|